Häufige Fragen zu Bildelementen und Grafik

Woher kommt überhaupt das Bildmaterial?

  1. Bildelemente können vom Auftraggeber gestellt werden
  2. Bildelemente können aus Bildarchiven beschafft werden
  3. Bildelemente können entworfen werden

Wie wird das Bildmaterial integriert?

  1. Keinerlei Bearbeitung notwendig: Stil des Originals passt bereits.
  2. Bildelemente allenfalls auf das korrekte Format geschnitten werden
  3. Bildelemente müssen mit Grafikprogrammen bearbeitet werden
  4. Bildelemente entpuppen sich als uneignet und müssen nachgezeichnet werden

Wieso benötigt man mehr Zeit als nur für grafische Bearbeitung?

  1. Bildrecherchen erfordern Zeit
  2. Die Diskussion einer Bildauswahl erfordert Zeit
  3. Prüfung von Bildlizenzen und Bildrechten erfordert Zeit
  4. Der Erwerb oder bereits die Verhandlung über die Nutzung von Bildmaterial erfordert Zeit und mitunter auch das Wissen um die benötigten Formate und benötigten Nutzungsrechte

Ihr Nutzen

Der primäre Vorteil einer Beauftragung grafischer Entwurfleistungen besteht gegenüber einer eigenständigen "Beschaffung von Bildmaterial aus dem Internet", aus kommerziellen Bildarchiven oder dem Bemühen, sich eigenständig Grafiken mit Microsoft Software-Produkten zu erstellen, drei maßgebenden Chancen:

  • Zu 5 bereits stilistisch harmonierenden Grafiken kann man später auch im selben Stil die nächsten 5 Grafiken zeichnen. Bei Bildarchive ist das nicht möglich, denn die Liste zu erwerbenden Grafiken ist endlich und der Grafiker oftmals unbekannt. Das beginnt zumeist damit, dass man auch Grafiken in den Farben des Corportate Designs des Unternehmens zeichnen kann.
  • Im Zuge einer Bildauswahl und Bildbearbeitung hat ein Designer als Fachmann in Gestaltungsfragen einen Blick auf das Material werfen können; bei einer rein redaktionellen Bearbeitung durch Autoren, Texter oder den Auftraggeber selbst ist diese Qualitätssicherung zumeist nicht gegeben.
  • Oftmals lassen sich gezeichnete oder 3D-gerenderte Grafiken für verschiedene Medien exportieren, darunter auch den Print Bereich, welcher eine mindestens 5-fach höhere Dichte an Bildpunkten benötigt.

Ihre Investition

Bei der Vergütung wird insbesondere bei Illustrationen, Abbildungen, Fotos zwischen Entwurfsvergütung und der Vergütung für die Reinzeichnung einerseits und die Nutzungsrechtsvergütung andererseits differenziert. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass ist manchen Fällen der tatsächliche Zeitaufwand wegen einer nur sehr geringen Nutzung nicht vergütet wurde und damit der Designer, Grafiker oder Fotograf für zuweilen 90% seiner Arbeitszeit gar nicht bezahlt wurde. Die Nutzungsrechtsvergütung stellt sicher, dass der Schaffer des Werks die Option hat, die Nutzung getrennt nach Medien auch weiteren Nutzern gegen eine Vergütung zu gewähren.

Bei Grafiken aus kommerziellen Bildarchiven wird die Nutzungsrechtsvergütung zuweilen über die Auflösung des Bildes gesteuert, so dass eine geringe Auflösung faktisch nur für Web geeignet ist, für Print aber insbesondere bei Titeln im A4 Format oder Doppelseiten oder auch Messe-Stellwände die höchste Auflösung benötigt wird.