Ohne Bildmaterial geht in einer visuell geprägten Kommunikation unserer Welt wenig bis gar nichts. Was aber unterscheidet Design von Grafik von Kunst von Diagrammen von Konstruktion? Wie entstehen diese Grafiken?

Bildelemente, Infografiken, Fotos, Illustrationen, Icons, grafische Schaltflächen: Was Bildelemente sind und wozu man die benötigt weiß jeder, doch in Fragen der Auftragserteilung sind Bildelemente dennoch in fast jeder Hinsicht ein Sonderfall. Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Schön und gut. Kompliziert wird es an dem Punkt, an dem Sie einen Einfluss darauf nehmen wollen, welche 1.000 Worte hier eigentlich grafisch kommuniziert werden sollen. Und so beginnt eine gute Grafik nicht mit einer Skizze sondern mit einem Gespräch. 

Kernleistungen von STUELKENCOM im Bereich Grafik

STUELKENCOM entwirft, zeichnet oder recherchiert und bearbeitet Bildelemente für Präsentationen für Webseiten, Flyer, Broschüren und andere Medien zumeist im Zusammenhang mit Aufträgen für eben diese Medien. Warum wir uns überhaupt als Designbüro und mitunter Webagentur auch mit dem Bereich Grafik befassen ist schnell erklärt: Für stilistisch saubere Gestaltungskonzepte ist es dringend anzuraten, dass Farbkonzept, Typographie und weitere Details auch im grafischen Bereich einer visuellen Grundkonzeption entsprechen. Und genau diese VGK entwerfen im Kundenauftrag im Regelfall wir. Eine Diskussion über Gefallen, Stil oder Geschmack in Bezug auf Grafiken von STUELKENCom ist also vor der Erarbeitung einer visuellen Grundkonzeption ziemlich unsinnig.

Im Zuge des Corporate Designs, Webdesigns und Printdesigns für Ihre Medien zeichnen wir mitunter folgende Elemente:

  • Bildelemente als zentraler Bestandteil eines Corporate Designs: Beispiel Logo
  • Bildelemente als zeitweises Gestaltungselement: Beispiel Stilelemente
  • Bildelemente als Schmuck bzw. zum Anhübschen von Webseiten/Räumen: Artwork
  • Bildelemente zur visuellen Kommunikation: Diagramme, Infografik, Tabellen

Grafik 2D? 3D? Nur Linien/Vektoren? Flächig? Mit/ohne Fotos?

Es gibt Myriaden an Zeichenstilen oder grafischen Stilen. Diese gesamten Stilrichtungen wie Impressionismus, Paintbrush, Kohle und dergleichen können Sie an diesem Punkt komplett vergessen. Im Corporate Design, Webdesign und Printdesign benötigen wir grafische Stilrichtungen, welche reproduziert oder bedingt im Verlauf noch geändert werden können, dh. was auch immer gezeichnet werden wird: Es wird von STUELKENCOM immer am Computer gezeichnet.

Genaues Arbeiten: Vom groben Ganzen bis zur Detailebene.

300dpi bei Fotos. Bis zu 1.200dpi bei Vektoren. Grafiken im Web für Bildschirme hatten bis 2013 gerade mal 72dpi bis 96dpi. Erst mit Hinzukommen von Retina-Displays ab 2013/2014 kamen höher auflösende digitale Bildschirme hinzu. Genaues grafisches Arbeiten bedeutet, dass Schnittpunkte, Tangenten oder auch Linienanfänge und -enden genau dort sind, wo diese sein sollen. Mit einem Grafiker, der nicht rechnen oder konstruieren kann, können wir also bei STUELKENCOM überhaupt gar nichts anfangen.

2D/3D-Skizzen: 2- und 3-dimensionale Skizzen in der Ideenfindung

Die Grundlage der meisten Grafiken, die sich später als "interessant" oder "gut" entpuppen werden, ist eine Skizze. Ob diese Skizzen nun von Hand gezeichnet werden oder am Computer entstehen ist mitunter eine Frage der IT-Kenntnisse, der zur Verfügung stehenden Software sowie aber auch der Zielsetzung. Erst am Computer gezeichnete 2D- und 3D-Grafiken lassen sich stilistisch ernsthaft einem Corporate Design anordnen oder dieses um Zeichenelemente zu erweitern.

Multi-Layer-Grafiken: In Ebenen, Gruppen und Komponenten denken

Mit Grafiken oder Diagrammen, die vom Auftraggeber als JPG, BMP oder TIFF bereit gestellt werden kann man gerade so viel anfangen, dass diese Bilder irgendwo eingefügt werden können. Erst in Computergrafiken mit verschiedenen Ebenen ist es möglich, die einzelnen grafischen Objekten ebenenweise zu bearbeiten. Im einfachsten Fall haben wir Frames, Background-Images und Covertext in weniger als 5 Ebenen. Andere Grafiken können 200 Ebenen in 15-Ebenen-Gruppen haben.

Diagramme, Infografiken, Schemata

Jedes Schulkind weiß was ein Schaubild oder Diagramm ist. Früher oder später hat auch fast jeder mal die Bekanntschaft mit den üblichen Office-Programmen gemacht, ob nun die kommerziellen Produkte von Microsoft Office oder auch die kostenlose Variante via Open-Office. Was aber oftmals vergessen wird: Will man sicherstellen, dass auch Diagramme stets einen gleichen Stil haben und damit im Kontext einer Broschüre oder Webseite auch mit anderen Diagrammen harmonieren, dann benötigt man selbst für Diagramme ein konsequentes Stilkonzept, Formatierungskonzept und Auszeichnungskonzept, dh. die Gestaltung von Infografiken wird ebenso ein Teil des visuellen Grundkonzepts im Corporate Design.

Artwork, Computergrafik, Kunst, freie Arbeiten

In den meisten Projekten gibt das "Design" die Stilbasis vor; und die Grafik kann später dann harmonisch in ein Gesamtwerk integriert werden, wenn diese Stilbasis bzw. visuelle Grundkonzeption beachtet wurde. Will man aber wirklich einmal ein neues Stilkonzept erabeiten, dann können freie künstlerische Arbeiten zwar weit über das Ziel hinausschießen, aber man gewinnt letztendlich auch neue Ideen. Ob freie Arbeiten später Teil von Präsentationen werden oder als Wandschmuck Ihr Büro verschönern: Das liegt ganz bei Ihnen.

Grafiken explizit für bestimmte Farben/Formen/Formate entwerfen

Jeder, der schon einmal ein prima Foto irgendwo gefunden hat wird wissen: Wenn man das Bild nicht im korrekten Format hat oder auch zwingend mal zwei oder drei Bilder benötigt, die stilistisch harmonieren, dann hat man ein Problem. Wenn nämlich in einem kostenlosen oder kommerziellen Bildarchiv der Anbieter nicht eine Serie von Bildern angeboten hat, dann ist es fast unmöglich ein damit zu 95% harmonierendes Folgebild zu finden. Dann heißt es aufgeben oder zuweilen Stunden oder Tage suchen. Wer aber von Beginn an das Stilkonzept, Bildkonzept oder auch Fotokonzept erarbeitet hat und sich anschließend ein Schema erarbeitet hat, wie diese Bilder selbst fotografiert oder gezeichnet werden, der hat einen klaren Vorteil: Er kann nämlich bei Bedarf weitere Bilder, Fotos oder Illustrationen im exakt selben Stil nachproduzieren. Wie dieser Stil aussieht, hängt maßgeblich von der Zielsetzung und auch vom Budget ab.

Karten, Anfahrtsbeschreibungen

Jeder kennt Sie: Navigationsgeräte, digitale Kartenwerke. Ob nun als Online-Dienst über eine API in die Website integriert, als App im Smartphone oder zumindests als Papier-Ausdruck: Wir brauchen Karten. Und Sie als Unternehmer sollten Ihren Kunden ggf. Karten bieten. Wer aber das Standard-Design oder die Lizenzbestimmungen der Kartenanbieter nicht akzeptieren kann oder möchte der kommt schnell auf eine Idee: Kann nicht jemand eine Karte als detaillierte Wegbeschreibung oder zumindest als grobe Orientierung zeichnen?

Grafik im Webdesign

Die Grenze zwischen Corporate Design, Webdesign, der Ausgestaltung von Inhalten oder auch Stilelementen und Gestaltungselementen des Webdesigns ist für den Laien nicht so leicht zu ziehen. Viele Websites von Unternehmen werden vor allem mit einer Konzentration entweder auf die Vermittlung von Informationen und Funktionalität ausgelegt, und man hat oftmals das Bestreben, diese Webseiten später nachträglich mit Fotos anzuhübschen. Gute Designkonzepte für Webseiten beginnen mitunter damit, dass man bereits in der Frühphase im Design auch über grafische Leistungen nachdenkt, beispielsweise für das Zeichnen von Hintergrundgrafiken oder auch Stilelemente für Teaser, Layout oder Formgebung. Projekt: Barbe. Designer: Timm Stülken.

Logotypes, Symbole, Icons

Das Logo ist das oftmals kleinste und zugleich am längsten und heftigsten diskutierte grafische Element. Erarbeitet werden Logos in der Phase des Logodesigns. Ein Logo unterscheidet sich allerdings vom einem Symbol oder Icon primär durch die immense Nutzung und die daraus abgeleitete Bedeutung für das Unternehmen. Die Anforderung bei Icons und Symbolen besteht darin, dass diese nicht nur mit der Stilbasis im Corporate Design harmonieren sondern in jedem Fall auch in einer Reihe untereinander harmonieren, denn während es nur 1 Logo für ein Unternehmen gibt so werden Icons und Symbole zuweilen in Sets von 5 bis 50 Elementen entworfen.

Wieso passen wenige Bilder und so viele eben auch nicht?

Je genauer und pingeliger man ist desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bildmaterial aus kommerziellen oder kostenfreien Bildarchiven nahtlos in das eigene Konzept einer Broschüre oder einer Webseite integriert werden kann. Diese Bilder oder Fotos wollen einfach nicht richtig passen; wer einen Blick dafür hat erkennt sofort oder mit der Zeit einen Stilbruch. Und wenn man diesen Bruch bzw. Gestaltungsfehler einmal vor Augen hatte, dann sieht man den immer und immer und immer wieder. Warum dem so ist, und warum manche das sehen und manche nicht, das hat einen Grund: Wir sprechen vom Design im Kontext.

Design im Kontext oder eben auch nicht im Kontext

Theorie und Praxis in Design und Gestaltung ist so eine Sache: Es gibt in der Tat ein paar wenige Menschen, die das wirklich im Detail interessiert; die große Mehrheit aber verlässt sich wenn's kompliziert wird lieber auf den eigenen Bauch oder dem Bauch dessen, von dem man sich eine Beratung oder Meinung erhofft. Immer dann, wenn Sachverhalte zu kompliziert werden freuen wir Menschen uns über Mittel und Wege, wie man das ggf. leichter erklären oder veranschaulichen kann. Warum es nicht einmal mit einem Bild versuchen?


 


Weihnachtskarten. Hier: 3D Rendering

Zeichnen von Karten

STUELKEN|SNEWMEDIA zeichnet individuelle Karten. Die Vorteile kurzgefasst: Der zeichnerische Stil harmoniert besser mit der Stilbasis im Corporate Design. Man zeichnet nur das was man für eine Wegbeschreibung wirklich für sinnvoll erachtet. Und man bekommt Vektordaten; die Grundvoraussetzung für eine optimale Druckqualität bei einer Integration in Broschüren. Zeichnen von Karten und Anfahrtsbeschreibungen

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