Endredaktion: Wenn irgendjemand am Ende nicht nur nochmals drüberliest sondern auch die Fehler findet.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem man in namhaften deutschsprachigen Tageszeitungen nicht Tippfehler, Zeichensetzungsfehler, Rechtschreibfehler oder Umbruchfehler findet. Wer sich darüber hinaus auch mit dem veröffentlichten Thema auskennt wird feststellen, dass zu einer Endredaktion auch eine Plausibilitätskontrolle und Qualitätssicherungsmaßnahme im Mindestumfang gehören sollten.

Unsere Daumenstatistik besagt: Mit steigender Anzahl von Personen, die einen bestimmten Inhalt zur Sicherheit nochmals lesen und korrigieren sollen, steigt die Anzahl der nicht gefundenen Fehler und die Wahrscheinlichkeit, dass am Ende niemand den Inhalt liest. Eine Endredaktion funktioniert nur dann, wenn sich jemand ernsthaft für so etwas die Zeit nimmt und sich auch seiner Verantwortung bewusst ist: Endredaktion bedeutet Endredaktion. Was freigegeben wurde ist freigegeben.

Das Problem: So eine Endredaktion kostet aber nicht nur Zeit. Sie kostet damit auch Geld. Und darüber hinaus setzt Endredaktion auch solide Deutschkenntnisse und oftmals mitunter Fachwissen in Bezug auf das Thema voraus. Da wird die Luft schnell dünn.

Für uns ist es ohne nennenswerte Bedeutung, ob Sie uns beauftragen, nach eigenem Ermessen einige Qualitätssicherungsmaßnahmen im Sinne einer Endredaktion durchzuführen oder ob es jemand anders macht. Wir fordern nur, dass klar regelt ist, wer hierfür verantwortlich ist und zudem dafür auch vergütet wird.