Navigationselemente

Als Navigationselemente bezeichnen wir bei Webseiten sowie mitunter auch bei webbasierten Softwarelösungen, Apps und anderen digitalen Medien die diversen Varianten von Menüs, Bedienelementen, Schaltflächen und dergleichen mehr, mit deren Hilfe wir uns zwischen Seiten oder abstrakter Formulierung Inhaltsknoten bzw. Content Nodes bewegen können.

Jede neue Generation von Software, Webseiten, Apps oder wie wir diese Medien noch nennen werden war ein Kind Ihrer Zeit: Um ein Medium wie z. B. eine Webseite anschauen zu können gibt es in jeder Zeit auch bestimmte Endgeräte, Display-Größen, Skript- und Programmiersprachen, akzeptierte Webstandards sowie aber auch einen Zugang beispielsweise über einst analoge Internetverbindung, später Flatrates via DSL und seit 2007 beginnend mit den ersten Smartphones das mobile Internet.

Jede Zeit, jede Datenübertragungsgeschwindkeit, jedes Endgerät, jede Displaygröße und jeder Webstandard wiederum ermöglicht bestimmte Typen von Navigationselementen oder verhindert diese mitunter auch, dh. es gibt Navigationselemente, die auf allen Endgeräten zu jederzeit funktionierten und vielleicht auch funktionieren werden, aber die meisten anderen oftmals verschönerten oder durch eine erweiterte Funktionalität aufgerüstete Variante funktionieren in der Praxis nur bei bestimmten Geräten, wirken nach ein paar Jahren langweilig oder sind schon aus physikalischen Gründen vielleicht bei einer neuen Gerätegeneration überhaupt nicht mehr bedienbar.

 

 

Das HTML-A-Tag: Der einfache manuell eingerichtete Link

Das HTML-A-Tag: Der einfache manuell eingerichtete Link

Die einfachste Variante, zwei Einzelseiten einer oder auch zweier verschiedener Webseiten im Internet zu verlinken, ist die Einrichtung eines Textlinks. Unabhängig davon, ob man diesen Link über ein Content Management System CMS redaktionell erzeugt oder diesen Link direkt im Quellcode eingibt: Das Ergebnis ist bereits seit den 90er Jahren das HTML-A-Tag.

<a href="index.php?id=willkommen">Startseite</a>

Klickt man auf den Text zwischen <a> und </a>, hier im Bespiel "Startseite", so öffnet der Browser des Besuchers anschließend den über das href-Attribut definierten Link.

Auch wenn man diese Funktionalität mit Javascript seit 2013/2014 mitunter gerade bei mobilen Endgeräten bewusst deaktiviert, um die Default-Aktion des Endgeräts zu verhindern, und auch wenn es weitaus mehr Attribute als nur "href" gibt: Dieser Typ der Link-Programmierung in reinem HTML funktioniert bereits seit den frühen 1990er Jahren. Und solange man sich bei der Adressierung von Zielseiten oder Anker-Marken auf der selben Seite an gewohnte Standards hält, wird dieser Typ von Link auch noch viele Jahre funktionieren.

Warum manche Links sofort oder irgendwann nicht mehr funktionieren

Warum manche Links sofort oder irgendwann nicht mehr funktionieren

Die Hauptgründe, weshalb manche Links manchmal nicht funktionieren oder auch ggf. in Zukunft so nicht mehr funktionieren könnten, hat viele Gründe. Der wichtigste Grund für das Nicht-Funktionieren eines Links ist aber eine falsche Adresse. 

Die Zieladresse muss zum Zeitpunkt der Nutzung des Links noch ein Ergebnis liefern, oder besser noch: Bitte das gleiche Ergebnis wie immer. Die Adresse des Ziels wird über einen URL oder URI im href-Attribut definiert. Sofern es sich nicht um permanente Adressen handelt, besteht bei jedem Ziellink die Gefahr, dass unter der verlinkten Adresse irgendwann oder vielleicht auch schon 3 Sekunden später das Ziel nicht mehr erreicht werden kann.

Um zu verstehen, wie Links funktionieren, muss man also auch verstehen, wie die Adressierung von URLs, URIs im Web funktioniert. Falls Sie also noch nie von URL, URI oder REST gehört haben sollten, sei an dieser Stelle der zugehörige Querverweis empfohlen.