Mesh Polygonnetz

Als Mesh bezeichnet man in der Computergrafik Polygonnetze. Ein Polygonnetz besteht aus diversen Knoten (ein Vertex, plural Vertices genannt) welche entweder explizit definiert oder über Interpolation im Shading berechnet wurden. Die Verbindung von diesen Vertices führt bei zwei Vertices zu einer Linie und bei mehr als zwei Vertices zu Polygonen oder bereits zu Flächen (Dreieck), und ab vier Vertices möglicherweise schon zu räumlichen Gebilden (dreiseitige Pyramiden).

Damit ein Vertex Mitglied eines Mesh ist, muss er eine Verbindung zum Netz haben, dh. jeder Vertex kann über die Verbindungen zwischen den jeweiligen Knoten irgendwie einen der anderen Vertices des Mesh erreichen. Viele Mesh basieren als Polygonnetz auf einer Ansammlung von Dreiecken, aber dem muss nicht so sein.

Ergänzend sei erwähnt, dass jedes Polygonnetz zwei Seiten hat, was wir als "Facetten" bezeichnen.

Strukturierte Polygonnetze weisen eine gewisse Struktur auf, dh. beispielsweise Quadrate, Gitterstrukturen und andere. Dreiecksgitter oder auch Dreiecksnetze genannt sind vorallem bei unregelmäßigen Formen beliebt, beispielsweise in der Abbildung von Geländeoberflächen oder aber auch Pflanzen oder Personen in 3D-Spielen.

Polygonnetze bzw. Mesh können zuweilen adaptive Gitter haben, dh. in Bereichen, die einen höheren Detaillierungsgrad erfordern, sind diese Polygonpunkte viel enger, während in großen, fast ebenen Bereichen nur sehr wenige Punkte definiert wurden. Adaptive Gitter können also die Rechenzeit sowie aber auch den Speicherbedarf stark verringern.