Social Media - Die Vorteile von Social Media

Social Media ist eines dieser Schlagworte, die im Zusammenhang mit dem "Web 2.0" immer wieder genannt werden. Ohne an diesem Punkt eine lexikalisch korrekte Beschreibung liefern zu wollen, lässt sich Social Media mit Blick auf den Nutzen, Risiken und typische Portale wie folgt zusammenfassen.

Die Vorteile von Social Media

Social Media Portale oder aber auch kleine Code-Snippets, die Sie in Ihrer Webseite plazieren können, ermöglichen es den Nutzern oder Besuchern Ihrer Webseite, die aktuell aufgerufene Adresse sehr leicht anderne eigenen Kontakten mitzuteilen. Musste man ohne Social Media einen Link über Email an Kontakte versenden und bei 250 Kontakten theoretisch 250 Emails verschicken, so lässt sich im Zeitalter von Social Media ein interessanter Link einfach "markieren/empfehlen". Und wer im selben Netzwerk dieses Empfehlungsmechanismus online ist, hat anschließend die Chance, ebenso diesen Empfehlung zu sehen.

Man könnte also viele Empfehlungen, Vorlieben und dergleichen, die man über eine URL im Internet benennen kann, zwar auch weiterhin jemandem per Email schicken oder als Zettel im Büro an den Bildschirm kleben, aber über Social-Media-Code-Snippets auf Webseiten ist das oftmals nur 1 einziger Klick. Kein Kopieren der URL/Webadresse zum Versenden. Kein Kopieren oder sogar abtippen einer Adresse, um einer Empfehlung zu folgen.

Aber es kommt noch besser: Jeder, der eine Empfehlung über soziale Netzwerk gerade eben gesehen hat, kann diese nun selbst wiederum genauso einfach mit 1 einzigen Klick empfehlen, mögen oder mitunter auch kommentieren.

Social Media: Empfehlungen in Zahlen

Wenn ein Besucher 100 Kontakte hat und jetzt alle Kontakte über einen Artikel im Internet informieren möchte, müsste er 100 Email-Adressen anmailen; vermutlich sind 20% der Adressen in seinem Verteiler schon hoffnungslos veraltet, und 80% der Adressen wollen diese Email mit der Empfehlung gar nicht haben. Verschickt hat er dennoch 100 Mails, auch wenn 20% wieder mit einer Hard-Bounce-Message zurückkommen.

Wenn ein Artikel wirklich gut ist, und nun wiederum zumindest rund 10% dieser 100 angeschriebenen Personen diesen Link ebenso an eigene 100 Kontakte weitermailen, so entstehen nun in 2. Generation nochmals 10x100 = 1.000 verschickte Emails.

Doch schon in zweiter Instanz gilt mindestens das gleiche wie in erster Instanz: Wiederum sind 80% der Empfänger davon genervt, weil diese ganzen Empfehlungen per Email letztendlich wie Spam wahrgenommen werden. Die Folge: Viele weitere Emails dieser "Empfehlungen" sendenden Personen werden oftmals gar nicht mehr oder nur sehr spät geöffnet.

Mit Hilfe von Social Media orientierten Techniken ist die Situation eine andere:

Es beginnt damit, dass faktisch niemand mehr auch nur eine einzige Email an seine Kontakte schicken muss. Wer sehr viele Empfehlungen in Social Media gibt, bewirkt zwar dennoch ein Spam-Gefühl und wird ggf. in FB oder XING etc. durchaus mal in Timeline oder Ticker ausgeblendet, aber maßgebend ist etwas anderes: Manche Menschen mögen das Prinzip von Social Media und akzeptieren, dass bei wenigen relevanten Empfehlungen auch viel Müll mit über den Ticker läuft.

Wer also ohnehin schon selbst in einem Social Media Portal angemeldet ist und anschließend Empfehlungen anderer Kontakte über den Ticker rauschen sieht, weiß das bereits vorher und akzeptiert dieses Verfahrens. Während per Empfehlungen per Email über den eigenen Verteiler 80% der Empfänger vermutlich genervt sein werden, weil diese das jetzt gerade nicht betrifft, ist das für Social Media Nutzer ein ganz normales Bild. Da schüttelt man zwar mal  den Kopf oder ärgert sich, wenn's wirklich nur noch Blödsinn ist, aber letztendlich muss noch doch eines bekennen:

  • Manche Informationen erreichen einen tatsächlich am schnellsten über Social Media Plattformen, und manche ohne diese Verfahren auch gar nicht oder viel zu spät.