Tabellenwerke gelten im Printdesign nicht als Text/Textverarbeitung sondern als Grafik. Dieses ist mitunter darauf zurückzuführen, dass Tabellen beginnend bei Achsmaß, Linienstärken, Abständen oder Hintergrundfarben gestaltet werden.

STUELKEN entwirft, layoutet und gestaltet im Kundenauftrag gestaltete Tabellen und hilft damit Informationen wie Daten strukturierter zur Erfassen. 

Eine sinnvolle Ergänzung zu Tabellenwerken sind übrigens Infografiken.

Beispiel: Layout und Gestaltung einer Tabelle im Print-Design

 

Beispiel: Layout und Gestaltung einer Tabelle im Print-Design. Hier: Ehemaliges Leistungsverzeichnis von STUELKENCOM für Entwurfsleistungen im Medien- und Kommunikationsdesign. 

Tabellen, wie man diese in der Textverarbeitung wie mitunter Microsoft Word oder anderen Programmen mit ein paar Klicks erzeugen kann, haben in der Praxis nicht nur Spalten und Zeilen sowie im Detail Tabellenfelder sondern eine Vielzahl von Details: Randabstände nach links, rechts, oben, unten. Rahmenstärken links, rechts, oben, unten. Ausrichtung vertikal oben, mittig oder unten. Ausrichtung horizontal mittig, links oder unten. Rahmenfarbe. Hintergrundfarbe. Innere Abstände der Rahmen zum Inhalt. Abstände der Rahmen zu Nachbarrahmen. Linienvarianten. Typographie.

Die Liste schon bei Textverarbeitung oder Webseiten ist lang, doch im Print-Design oder auch Webdesign lässt sich die Liste konsequent erweitern, denn man kann nun zur Gestaltung die Tabellen mit Farbverläufen, mit Fotos, Infografiken, Icons, Diagrammen, Stilelementen erweitern. Und im Web geht es mit interaktiven Veränderungen der Tabelle wie Hover-/Mouse-Over-Effekte gerade weiter.

Wer den Anspruch hat, dass eine Tabelle zum Gesamtwerk einer Präsentation und/oder auch einer visuellen Grundkonzeption passt, ohne als Fremdkörper zu wirken, der muss entweder in der Gestaltung und Ausgestaltung zig Änderungsschleifen zur Optimierung durchspielen, und/oder aber vorher defakto die gewählten Stilmittel und/oder Details und Einstellungen dokumentieren.

Beispiel: Allein für einen simplen Farbverlauf im Hintergrund mit nur 3 Knoten sind also schon 3 Farbwerte, 3 Farbpositionen im gesamten Verlauf, Winkel für die Orientierung des Verlaufs in der Fläche nebst 2 Knoten in der Mitte der zwei Segmente zwischen 3 Knoten erforderlich. Das sind 16-Parameter für nur einen einzigen Verlauf, doch mit Zahlen allein ist es nicht getan: Damit ein zweiter Designer oder Entwickler oder Sie als Leser jetzt verstehen, wozu diese Parameter denn bitte gehören, müsste die Dokumentation also ggf. noch um Skizzen oder Beispiele ergänzt werden.

Einen Farbverlauf mal eben zaubern ist ein Job von Sekunden, aber dafür zu sorgen, dass ein Kollege oder Nachfolger in 2 Monaten oder 2 Jahren im selben Stil eine weitere Grafik oder Tabelle zaubern kann, erfordert eine Dokumentation.