Online-Redaktion bedeutet, dass wir Inhalte für eine Veröffentlichung bekommen, und diese anschließend über Redaktionssysteme oder aber auch zuweilen programmierend online stellen. Mit Copy-Paste aber allein ist es nicht getan.

Es gibt eine ganze Reihe an Faktoren, woran man eine gute Online-Redaktion erkennen kann. Die Zielsetzungen, der Anspruch und auch die Erwartungshaltung aber ist von Projekt zu Projekt verschieden.

Eine gute Online-Redaktion und das zugehörige System/CMS zeichnet sich durch folgende Faktoren aus:

  • Tatsächliche Richtigkeit von Informationen: Man sollte nur das veröffentlichen, was einer Plausibilitätsprüfung standhält. Was man nicht selbst hat prüfen können oder wo die Prüfung der Information nicht gewährleistet ist, das sollte man auch nicht veröffentlichen.
  • Vertrauen erreichen: Visuell und durch Formulierung dafür sorgen, dass ein Text nicht nur inhaltlich richtig ist sondern auch richtig wirkt.
  • Den Formulierungsstil und die Wortwahl. Hat man verschiedene Zielgruppen, kann es zuweilen erforderlich sein, zwei Versionen einer Webseite zu schaffen. Bei vielen kleinen Unternehmen wird beispielsweise für Endkunden / Privatkunden / Laien einerseits sowie aber auch reine Geschäftskunden und Großabnehmer oder Fachleute differenziert.
  • Suchmaschinenoptimierung: Informationen werden nicht nur veröffentlich sondern lassen sich auch später über Menüs, über Suchfunktionen und/oder sogar externe Suchmaschinen wiederfinden.
  • Metadaten: Seiten oder Informationen werden durch Metadaten redaktionell ergänzt. Dieses beinhaltet vor allem die Zusammenzustellung von Schlüsselworten / Keywords sowie das Schreiben von Abstracts als Kurzzusammenfassungen.
  • Verlinkungen auf Langzeitfähigkeit prüfen: So leicht man heute auch Links innerhalb von Webseiten oder auf externe Seiten einrichten kann. Man muss in der Redaktion vorausschauend arbeiten und ein Gespür dafür entwickeln, welche Links in welchem Zeitrahmen noch aktuell sein werden. Wir sprechen auch von kurzzeitigen Links gegenüber permanenten Links.

Zusammenfassend: Online-Redaktion hat weniger etwas mit dem eigentlichen Schreiben von Inhalten zu tun sondern mit der Veröffentlichung von Informationen, deren Aufbereitung und Verknüpfung.


Exemplarische Fallbeispiele

Projektbeispiel: Informationsportal DieStammzelle (bis 2012)

Projektbeispiel: Informationsportal DieStammzelle (bis 2012)

Für die redaktionelle Bearbeitung eines von STUELKENCOM 2009 für einen Initiative in der Medizin entworfenes und programmiertes Internetportal wurde von uns von 2009 bis 2012 auch die redaktionelle Pflege von Inhalten übernommen. Die Voraussetzung dafür, Inhalte überhaupt im medizinischen Bereich schreiben zu können, ist aber nur bei Fachleuten gegeben. Es ist deshalb selbstverständlich, dass nicht wir diese zu veröffentlichenden Beiträge verfassen sondern der Auftraggeber.

  • Der Auftraggeber stellt im Regelfall die Inhalte, da er über die fachliche Qualifikation für den entsprechenden Themenbereich kennt.
  • Auch die Aufbereitung von Inhalten für PR-Meldungen oder anderer Informationen wird auf Auftraggeberseite vorbereitet, da hierfür interne Prozesse der Abstimmung über mehrere Revisionen und Freigabe-Verfahren üblich sind.
  • Die vorerst finale Version wurde für die Veröffentlichung anschließend an STUELKENCOM gemailt, mit dem Ziel, dass wir diese über das Content Management System CMS online stellen oder ggf. bei Newslettern auch verschicken. 
  • Der zweite Schritt der Online-Redaktion beinhaltet nun aber die kontextbezogene Verknüpfung neuer Inhalte, News oder Informationen mit bestehenden Informationen, Meldungen, Einzelseiten oder Rubriken sowie mitunter auch die Verschlagwortung, Erstellung von Kurzzusammenfassung als Abstract oder auch das Ergänzen von Keywords. Dieser Teil dient einerseits dem besseren Auffinden von Informationen der eigenen Webseite, stellt darüber hinaus aber auch eine gute Grundlage für eine Suchmaschinen-Optimierung SEO dar.

Die gestalterische, programmiertechnische und administrative Betreuung des Portals durch STUELKENCOM endete in 2012 und wird seit dem vom Auftraggeber in Eigenregie verwaltet.

Projektbeispiel: Die Webseite von STUELKEN|SNEWMEDIA seit 2001

Projektbeispiel: Unsere eigene Webseite von STUELKEN | SNEWMEDIA hat seit 2001 mehrere Versionen gehabt, darunter eine Fassung von ca. 2004-2011 sowie die folgende Fassung basierend auf TYPO3 CMS mit dem Relaunch in 2012. Die 2004er Version hatte ca. 250 Seiten, die 2012er Version hatte bereits in 2013 über 500 Einzelseiten an Informationen, tendenz steigend.

Es ist nie ganz leicht, bei Webseiten von einer Seitenanzahl zu sprechen, da eine "Einzelseite" einer Webseite Text- und Bildinhalte im Umfang von zuweilen nur 1 Absatz oder aber auch 20 DIN A4 Seiten haben kann. 

Die maßgebenden Voraussetzungen, um aber Webseiten mit weit über 250 Seiten redaktionell bearbeiten zu können, sind einerseits redaktionelle Fähigkeiten, darüberhinaus benötigt man aber auch eine gewisse technische Infrastruktur wie in diesem Fall ein enterprise-fähiges Open-Source-Redaktionssystem wie das von uns genutzte TYPO3 CMS.

  • Redaktionelle Bearbeitung von Inhalten parallel in deutscher, englischer und zuweilen niederländischer Sprache.
  • Redaktion von über 500 Einzelseiten mit Option zur Verschlagwortung, Indizierung, Formulieren von Kurzzusammenfassung / Abstracts, Metatags und anderen Metadaten mehr.
  • Organisation von Datei-Downloads oder aber auch Bildern, Fotos, Icons über den Fileadmin-Bereich des CMS.
  • Hervorragende Möglichkeit für die Definition rein lesender Berechtigungen über Frontend FE User-Konten und FE-Gruppen sowie redaktionelle Berechtigungen über Backend BE User-Konten und BE-Groups. Damit lassen sich sogar schreibende Berechtigungen nur auf eine Sprache und einzelne Seiten einschränken, um beispielsweise eine Redakteur über eine Internetanbindung Teile der Seite übersetzen zu lassen.