JEDER KENNT DEN BEGRIFF ENDREDAKTION. DA WIRD SICH JEMAND OFFENBAR DAMIT BEFASSEN, INHALTEN DEN FINALEN SCHLIFF ZU GEBEN. UND WIE STEHT ES MIT DER FREIGABE?

Wer sich näher mit Kommunikation, dem Schreiben von Inhalten und Redaktion befasst hat weiß es längst: Es gibt zig Aspekte, auf was man Inhalte sichten, prüfen, optimieren oder grundlegend überarbeiten kann. Orthographie, Zeichensetzung und Ausdruck kennt jeder aus der Schule, aber wer prüft Berechtigungskonzepte, Plausibilität oder Aspekte der visuellen Kommunikation?

ENDREDAKTION | Wie erfolgt in Ablauf und Zeitrahmen die Zusammenarbeit?

ENDREDAKTION | Wie erfolgt in Ablauf und Zeitrahmen die Zusammenarbeit?

Die erste zu klärende Problematik gerade in unserem Marktsegment kleiner Unternehmen, Vereine, Initiativen, Organisationen und Freiberufler hat in der Endredaktion gar nichts mit den eigentlichen Inhalten zu tun sondern mit der Organisation: Die publizistische Verantwortung bei Inhalten liegt nämlich als Auftraggeber bei Ihnen, dh. Sie tragen die Verantwortung und vertreten damit eine Freigabe. Gleichzeitig stehen Sie aber zunehmend vor dem Problem, dass viele Details der Endredaktion und im Freigabeprozess nicht von Ihnen beurteilt werden (können) sondern von uns.

Sie uns wir müssen uns also zuerst darauf einigen, wie wir überhaupt in der Redaktion und Endredaktion zusammenarbeiten wollen. Und das beginnt mitunter ganz profan bei Arbeitszeiten oder auch Redaktionszeiten.

Wir arbeiten in Abhängigkeit von Abstimmung, Auslastung und Vergütung mitunter auch außerhalb üblicher Arbeitszeiten, dh. mitunter auch an Wochenenden oder in den Abendstunden, wenn diese vereinbart war. Wir geben Ihnen aber den dringenden Tipp, derartige Dinge etwas vorausschauend mit uns abzustimmen.

ENDREDAKTION | Berechtigungskonzepte. Wer darf wann was sehen/lesen?

ENDREDAKTION | Berechtigungskonzepte. Wer darf wann was sehen/lesen? Ein ganz maßgebender Aspekt gerade bei Vereinen, Organisationen und Initiativen ist die Frage, zu welchem Zeitpunkt wer was eigentlich sehen oder lesen darf. So ist zuweilen bereits die Vorbereitung von Veranstaltungen oder auch Entscheidungen in Gremien in der Planungsphase nur für Vorstände oder bei Unternehmen nur für die Inhaber gedacht. Was aber tun, wenn Inhalte publiziert werden müssen, ohne dass Details vorher bekannt werden?

Die technische Antwort gerade in Webdesign bzw. bei Webseiten auf Fragen von Berechtigungskonzepten und Zugriffsrechte ist das von uns eingesetzte Framework und Content Management SYSTEM TYPO3 CMS. TYPO3 ist enterprise-fähig, ermöglicht also eine sehr granulare, detaillierte Definition von Zugriffsberechtigungen weit über andere Open-Source-CMS hinaus.

Die redaktionelle und organisatorische Antwort ist die Nutzung von Rollen und/oder auch FE- und BE Usergroups des CMS bereits in der Redaktion. Werden beispielsweise Inhalte in einem bestimmten Teil des Seitenbaums geschrieben, so erben diese automatisch übergeordnete Sicherheitseinstellungen.

 

 

ENDREDAKTION | CI/CD-konforme Ausgestaltung prüfen

ENDREDAKTION | CI/CD-konforme Ausgestaltung prüfen. Worum es hierbei geht, liegt auf der Hand: Irgendwer muss textliche und bildliche Informationen in Fragen der Gestaltung und Übereinstimmung mit dem Kommunikationskonzept prüfen, überarbeiten oder Änderungen fordern. Entscheidungen treffen ist leicht, aber auf welcher Grundlage?

Viele Entscheidungen in Fragen der Gestaltung oder visuellen Kommunikation lassen sich auf eine Übereinstimmung mit Corporate Design Manuals oder Corporate Design Dokumentationen reduzieren. Das setzt allerdings voraus, dass diese (a) überhaupt beauftragt und erstellt wurden, (b) aktuell sind und (c) von der Person, welche darauf zurückgreift, überhaupt verstanden wurden. Einen Schritt weiter muss man (d) dafür sorgen, dass diese Normen überhaupt zugänglich für das Personal sind, und (e) diese interne Normen / Dokus auch beachtet werden.

Merke: Es ist schön und gut, ein ganz tolles Designkonzept sich von STUELKENCOM entwerfen und programmieren zu lassen, aber wenn es keinen Auftrag zur Doku gibt und/oder die Redakteure sich im Grunde genommen auch nicht um diese Dokus scheren und einfach alles weiterhin aus dem Bauch entscheiden, dann wird Ihre Webseite oder Ihr Designkonzept früher oder später ein Sanierungsfall sein. Oder drastisch ausgedrückt: Es wird zuerst uns und dann früher oder später auch Ihnen peinlich werden.

Ein Designkonzept kann also nur erhalten werden, wenn es auch in jedem weiteren Schritt der Redaktion oder des Ausbaus gesteuert wird. 

ENDREDAKTION | Das Thema Übersetzungen oder Translations

ENDREDAKTION | Das Thema Übersetzungen oder Translations. Man muss gar nicht über Globalisierung diskutieren: Wer heute sich einmal die Webseiten kleiner deutscher Unternehmen anschaut wird zugeschmissen mit englischen Begriffen. Worum es jetzt aber geht sind nicht die Imponieranglizismen sondern ernsthafte Übersetzungen Ihrer Inhalte.

  • Wann ist ein Originaltext so final, dass er als Grundlage für eine Übersetzung dienen kann?
  • Wie sieht der Ablauf im Falle von Änderungen des Originaltextes aus?
  • Wie sieht der Ablauf im Falle einer nicht möglichen Übersetzung von Bereichen und damit die rückwirkende Änderung des Originals aus?
  • Wie erkennt man in der Redaktion überhaupt veränderte Originaltexte?
  • Wer übersetzt überhaupt die Inhalte in welche Sprache?
  • Woher bekommt man überhaupt einen Übersetzer?
  • Wie oder wo übersetzt der Übersetzer eigentlich die Inhalte? 

Wir arbeiten in unseren Projekten mit TYPO3 CMS als Content Management System. Damit können Webseiten parallel je Einzelseite in mehreren Sprachen quasi tabellarisch bearbeitet werden. Und das Berechtigungskonzept ermöglicht es, dass man Berechtigungen zum Ändern beispielsweise durch einen Redakteur nur auf eine Sprachversion reduzieren kann.

Anschaulich: Wenn jemand den deutschen Originaltext in französisch übersetzen soll, dann bekommt der Übersetzer einen Zugriff auf das Redaktionssystem, und zwar den lesenden Zugriff auf die DE-Version und aber nur den schreibenden Zugriff auf die FR-Version. Da das Redaktionssystem TYPO3 CMS webbasiert funktioniert, kann der Übersetzer also durchaus auch in Kanada am PC sitzen. Das ist der praktische Aspekt von Globalisierung, Internet und Redaktionssystemen von STUELKENCOM.